hallo günter...und alle andren ...ich kopier mal rein was ich über MELBI erfahren habe ...
Unter dem Markennamen „Melbi“ wurde Mitte der 20er Jahre ein umfangreiches Schreibgerätesortiment produziert. Dahinter stand kein Geringerer als Friedrich Merz, Gründer des heutigen Unternehmens Merz & Krell.
Zunächst befasste man sich mit der Herstellung und dem Vertrieb gedrehter Gegenstände, unter anderem der Fertigung von Federhaltern, und bald auch der dazugehörigen Stahlfedern. Neben Holz und Metall wurde auch Hartgummi und Kunststoff verarbeitet, schließlich begann man mit der Produktion von Füllfederhaltern und Drehbleistiften. Georg verstarb früh, sein Firmenanteil ging natürlich an Friedrich Merz. Der Name Melbi für das neue Sortiment war eine Kreation von Merz persönlich. Er setzte sich aus den beiden Anfangsbuchstaben des Familiennamens Merz und dem Ortsnamen Bieberau zusammen. Das „l“ in der Mitte hat eine eigene Geschichte: In seiner Studienzeit in Darmstadt hatte Friedrich Merz die akademische Turnverbindung „Tuiskonia“ mitbegründet, der er lebenslang eng verbunden blieb, und war von ihr auf den Namen „Luna“ getauft worden. In Würdigung dieser Beziehung fügte er das „l“ ein. Den größten Anteil an der Schreibgeräteproduktion hatten die Drehbleistifte, die in ausgefallenen Formen wie Spazierstöcke und Regenschirme gefertigt wurden, und oft auch mit zusätzlichen Behältern für Nähutensilien oder Parfüm versehen.Die ersten Füllhalter waren einfache Modelle aus schwarzem Hartgummi, die mit Pipette befüllt werden mussten. Um die Geräte attraktiver zu machen verzierte man die Oberfläche mit Gravuren, so genannten Guillochen, die bald zu einer Spezialität wurden. Besonderen Wert legte man auch auf die Gestaltung der Clipse. So wurde die Eichenlaubverzierung zum markentypischen Clip entwickelt. Die Weltwirtschaftskrise und die folgende Inflation überstand die Firma dank Devisenguthaben nahezu unbeschadet. http://www.pbsreport.de/media/pictures/2007/sk_01_07/M_ELBI.jpg
pierre