Das hausinterne Erfassungssystem, auf dem die eingelaserten Identifikationsnummern beruhen, wurde erst 1990 eingeführt. Für ältere Schreibgeräte kann auch der Hersteller keine Zuordnung vornehmen; eine Anfrage bei Montblanc bleibt bei vor 1990 gebauten Stücken ergebnislos. Die Nummer taugt also nur für jüngere Exemplare zur Datierung.
Weitere Anhaltspunkte liefern die Imprints: Der Zusatz „West Germany“ verweist auf die Zeit vor der Wiedervereinigung, während „Germany“ allein für eine spätere Fertigung spricht. Auch Details der Ausstattung helfen weiter, etwa dass jüngere 146er die Gravur „Meisterstück No. 146“ auf dem Kappenring tragen und mit einer bicoloren Feder ausgestattet sind, während ältere Exemplare eine einfarbig goldene Feder besitzen. Das Tintenfenster kann als durchgehender Ring oder als schmale durchsichtige Streifen ausgeführt sein.
Eine eindeutige Zuordnung gelingt dennoch nicht immer. In Übergangsphasen liefen verschiedene Varianten nebeneinander, und ein Füllhalter, der zwischenzeitlich zur Reparatur war, kann Bauteile aus einer anderen Fertigungsperiode tragen, etwa einen später montierten Clip. Größenvergleiche bleiben trotzdem zuverlässig: Der 146 ist deutlich größer als der 144, der 149 wiederum kräftiger als der 146.