Limitierte Montblanc-Schreibgeräte dürfen ausschließlich im Werk in Hamburg instand gesetzt werden; Boutiquen und freie Händler nehmen sie nur an und leiten sie dorthin weiter. Abgerechnet wird nach Pauschalen, die auch für limitierte Editionen gelten. Sind keine Gehäuseteile zu ersetzen, hält sich der Aufwand in Grenzen: Um 2005 lag eine solche Instandsetzung zwischen 49 und 79 Euro, je nachdem, ob das Gerät in einer Montblanc-Boutique oder bei einem freien Händler abgegeben wurde, der Bearbeitungs-, Versand- und Versicherungskosten weiterberechnet.

Bei limitierten Editionen ist grundsätzlich ein Gehäuseteil, von Modell zu Modell ein anderes, nicht als Ersatzteil erhältlich. Das ist beabsichtigt, damit sich aus Ersatzteilen keine zusätzlichen Exemplare zusammenbauen lassen und die Limitierung gewahrt bleibt. Wird ein Teil mit der Limitierungsnummer, meist die Kappe, getauscht und ist es überhaupt als Ersatzteil gefertigt worden, erhält das Schreibgerät eine neue Editionsnummer mit vorangestelltem S für Service.

Teuer wird es, wenn Tusche statt Tinte eingefüllt wurde: Sie zerstört den Kolbenmechanismus und kann einen neuen Schaft erforderlich machen, der bei einer limitierten Edition unter Umständen gar nicht mehr zu beschaffen ist. Ein abgedrehter Kolbendrehknopf deutet auf einen festsitzenden Kolben hin und gehört in jedem Fall ins Werk. Für einen intakten Voltaire waren um 2005 rund 500 Euro ein angemessener Preis.