Beim Kauf in den Vereinigten Staaten kamen 2004 zum günstigen Dollarkurs Zusatzkosten hinzu, die das vermeintliche Schnäppchen rasch aufzehrten: Der Expressversand schlug mit etwa 40 Euro zu Buche, hinzu kamen Einfuhrabgaben von rund 30 Prozent auf den Warenwert zuzüglich der Versandkosten. Der Kursvorteil glich diese Belastung meist nicht aus.

Umgekehrt sollte ein Verkäufer bei einem Höchstbietenden im Ausland vor dem Versand klären, wer die Kosten des Zahlungsverkehrs trägt, etwa bei Überweisungen aus dem nicht europäischen Ausland, bei Schecks oder bei Zahlung über einen Bezahldienst, wer die Zollkosten übernimmt und wer die höheren Versandkosten trägt; außerdem ist die für das Zielland passende Versandart zu wählen. Diese Nebenkosten können den Wert eines Schreibgeräts schnell übersteigen, sodass sich ein Verkauf ins Ausland unter Umständen nicht lohnt.