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Neuere Meisterstücke bestehen im Kern aus Polymethylmethacrylat, das auch Edelharz, Acrylglas oder Plexiglas genannt wird; nicht offengelegte Zusätze geben dem Material seine besondere Tiefe und seinen Glanz. Es ist vergleichsweise kratzfest und chemisch beständig, auch gegen Tinte und Handschweiß, und deshalb für den täglichen Gebrauch gut geeignet.
Ganz vermeiden lassen sich feine Gebrauchsspuren dennoch nicht. Kleine Kratzer können mit einer Politurpaste und einem weichen Tuch oder mit einem Multifunktionsgerät samt Baumwollaufsatz entfernt werden. Für Edelharz eignen sich sowohl die seit Jahren von Sammlern genutzte Allzweckpolitur Wenol als auch die Plexiglaspolituren aus dem Handy- und Uhrenzubehör. Letztere lösen die Oberfläche leicht an, füllen dadurch auch tiefere Kratzer mit Eigenmaterial und arbeiten entsprechend aggressiv; mögliche Langzeitfolgen für das Material sind nicht geklärt.
Nicht poliert werden sollten Gravuren und Limitierungsnummern sowie Schreibgeräte aus Zelluloid oder Ebonit, wie sie vor allem bei älteren Modellen vorkommen. Bei alten Stücken kann die obere schwarze Schicht abgetragen werden, so dass ein unfreiwillig durchscheinender Füllhalter zurückbleibt.
Quelle: Newsletter 3, Juni 2004 · Originalausgabe als PDF ›
Mit dem Stainless Steel erhielt die Meisterstück-Linie eine Ausführung in Edelstahl. Das erste Modell dieser Reihe kam im Jahr 2000 auf den Markt und wurde von den Lesern der Sammlerzeitschrift Scriptum umgehend zum Füllhalter des Jahres gewählt.
Im Frühjahr 2004 folgte eine zweite Variante. Bei ihr wurde der Stahl der Kappe mit einem Laser partiell aufgerauht, so dass auf der Kappenoberfläche eine Art Schachbrettmuster entsteht. Dieses Muster ist das auffälligste Unterscheidungsmerkmal gegenüber der glatten Erstausführung von 2000 und erlaubt es, beide Modelle auch auf Verkaufsfotos sicher auseinanderzuhalten.
Quelle: Newsletter 3, Juni 2004 · Originalausgabe als PDF ›