Hallo zusammen,
soeben habe ich mich hier registriert und möchte natürlich auch aktiv am Forumsleben teilnehmen. Hier also mein erster Beitrag.
Vor einer Woche habe ich mir den Thomas Mann gegönnt. Ich hatte ihn bereits Monate zuvor gesehen und mich sofort in diesen FH verknallt - aber so viel Geld für einen FH. Dieser Gedanke musste sich erst einmal setzen. Ist der Preis angemessen? Ich würde es so sagen, ein deutlicher Betrag ist sicher der Limitierung geschuldet. Für den Rest passt das schon. Nach dem ich innerlich so weit war, grundsätzlich diesen Betrag für einen FH ausgeben zu wollen, habe ich mich um den wiklichen Gegenwert des "Thomas Mann" nicht weiter gekümmert. Ich wollte ihn - also war er es mir wert.
In der letzten Woche habe ich ihn täglich im Büro eingesetzt und meine anderen FH in der Schublade gelassen. Ich bin begeistert.
Das Gewicht des Thomas Mann mag nicht jedem liegen, für mich ist es gerade richtig. Die Feder (M) läuft nahezu widerstandslos geräuschlos und butterweich auch über garstige Papierqualitäten. Der Tintenfluss ist üppig, was auf manchen Papieren fast schon zuviel des Guten ist. Der "Thomas Mann" will einfach schreiben, schreiben, schreiben.
Ich möchte denen zustimmen, die für das Thema "Thomas Mann" ein anderes Basismodell erwartet hätten. Einen alten Klassiker aufzugreifen wäre sicher stimmiger gewesen. Für micht spricht das allerdings nicht gegen den FH. Blenden wir das Thema aus, dann bleibt ein wunderschönes Schreibwerkzeug.
Über das Zustandekommen der dekorativen Streifen habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht und in dieser Frage einfach direkt bei MB nachgefragt. Die Antwort kam promp. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten:
Sehr geehrter Herr ...,
vielen Dank für Ihre Nachricht von heute.
Wir freuen uns Sie als glücklichen Besitzer unser Limited Edition
"Thomas Mann" begrüßen zu dürfen.
Die Kollegen in der Fachabteilung teilten uns mit, dass der Dekorstreifen
auf dem auf Schaft und Kappe mit einem Verfahren aufgebracht wurde,
der auf einer Lack-Laser-Technik beruht. Die Geräte sind mehrschichtig
mit Lack aufgebaut, d.h. die "Intarsien" sind nicht in den Lack eingelegt
sondern eingelasert und mit […]