Hallo,
ich habe ja nicht die große Ahnung.
Aber kann es nicht sein, das MB (und auch andere Hersteller) zuerst die Händler beliefern, die für ordentlichen Umsatz sorgen?
Denn ich könnte mir vorstellen, das ein Händler der vielleicht einen Jahresumsatz von einigen Hunderttausend EURO (mit den Produkten eines Herstellers) hat, bevorzugter behandelt wird als ein Händler, der nur einen kleinen Jahresumsatz von vielleicht einigen tausend EURO hat.
Ob meine obigen fiktiven Euro-Beträge so stimmen könnten, weiß ich nicht!
Als ich in grauer Vorzeit, vor ca. 30 Jahren, noch als Dekorateur in einer großen Warenhauskette beschäftigt war, habe ich dies selbst „am eigenen Leib“ erfahren müssen.
Ich hatte Samstagsdienst, war alleine und sollte zur gleichen Zeit 3 verschiedene Artikel aus 3 verschieden Schaufenstern holen, weil diese nicht mehr auf Lager waren, aber die Kunden diese Artikel unbedingt haben wollten. Herrensakko, Handtasche und Pelzmantel. Ich habe nach dem Motto gehandelt: der Kunde ist König, also wird zuerst das Sakko geholt, denn dieser Kunde war ja als erster da.
Nein, sagte mein Vorgesetzter, der Pelzmantel wird zuerst geholt, der bringt ja mehr Umsatz als das Sakko und die Handtasche zusammen. Fazit: Lieber 2 Kunden mit wenig Umsatz verlieren, aber dafür einen mit "dickem" Umsatz behalten. (Aber dies ist eigentlich eine andere Geschichte)
Deshalb denke ich, dass es auch heute bei den Herstellern vieler sog. Luxusartikel so gehandhabt wird. Je höher der Umsatz, desto mehr wird man hofiert.
Ich hoffe, ich habe Unrecht.
Bisher war ich selber noch nicht in einer Montblanc-Boutique. Deshalb kann ich zu diesem Thema nichts beitragen.
Ist aber Prima, das eine MB-Boutique eine extra Sammlerecke hat. ;)
Schöne, sonnige Tage noch.
Günter