Gute Fotos sind Pflicht, weil Bilder die entscheidenden Informationen sehr viel schneller vermitteln als Text; in der Printwerbung besteht aus diesem Grund rund achtzig Prozent der Fläche aus Abbildungen.
Für Auktionen sind informative Aufnahmen wichtiger als effektvolle. Die Perspektive verzerrt: Aus geeignetem Blickwinkel wirkt selbst ein zierlicher Füllhalter wie der Mozart riesig. Deshalb sollte man das Schreibgerät waagerecht fotografieren, sodass kein Teil verzerrt erscheint, und einzelne Partien lieber mit zusätzlichen Detailaufnahmen zeigen. Der Fokus gehört auf die Feder, das Herzstück jedes Füllhalters, ansonsten auf die Stelle, die ein Betrachter zuerst ansieht.
Der Hintergrund sollte einfarbig sein und nicht ablenken; bestickte Tischdecken sind ungeeignet. Wichtig ist ein guter Kontrast, ein schwarzes Schreibgerät also nicht vor schwarzem Grund. Ein weißes Blatt Papier liefert oft die besten Ergebnisse. Das Schreibgerät ist aus der Verpackung zu nehmen, damit eventuelle Mängel erkennbar werden; die Verpackung lässt sich mit einem zusätzlichen Bild zeigen. Ausreichend Licht ist nötig, am besten Tageslicht, das Farbverfälschungen vermeidet. Bei Metallflächen führen direktes Licht und Blitz zu starken Reflexen, indirektes oder diffuses Licht zeigt mehr Details.