Die Hamburger Füllhalterbörse fand am 3. Oktober 2004 in einer Halle neben dem Museum der Arbeit statt; vor der Halle lief gleichzeitig ein Flohmarkt. Der Handel begann früh, bereits gegen halb neun waren die meisten Tische aufgebaut und erste Geschäfte abgeschlossen. Gegen zehn Uhr füllte sich die Halle zusätzlich mit Flohmarktbesuchern.

Gefragt waren fast ausschließlich alte Schreibgeräte. Neuere Modelle der zurückliegenden Jahre verkauften sich dagegen schleppend bis gar nicht, obwohl die geforderten Preise dem damaligen Niveau bei Ebay entsprachen oder sogar darunter lagen. Der Grund lag in der Käuferstruktur: Die Sammler suchten vor allem ältere Stücke, während die Flohmarktbesucher neue Füllfederhalter zwar gern ausprobierten, aber keine kauften. Wer auf einer Börse neuere Serienware anbietet, muss deshalb auch bei marktgerechter Preisstellung mit geringem Umsatz rechnen.