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Duke
Goldpen 1995
Peking Oper
Fotos und Text von K.J.Herrmann
Duke
ist eine in China sehr bekannte Marke für hochwertige Schreibgeräte.
Hier sehen Sie ein Schreibgerät mit der Bezeichnung "Duke Peking
Oper Goldpen
1995".
Erfahrungsbericht:
Die Feder ist mit 14K 580 beschriftet und auch im Ansatz graviert.
Das ganze Schreibgeraet liegt massiv und gut in der Hand. Die Farbe
ist tiefblau, die Kamera verfaelscht etwas die Farben. Das Gewicht
wuerde ich ueber dem MB Starwalker Fueller einordnen. Es scheint
recht massives Messing zu sein. Es wirkt sehr stabil.
Beim Aufschrauben
dann der Aha-Effekt, ein Kolbenkonverter ist
eingesteckt, beschriftet mit "DUKE Germany". Sehr interessant.
Die Kappe wird gesteckt und kann nicht auf das Ende umgesteckt
werden. Sie passt zwar rauf, aber die Lackierung koennte schaden
nehmen. Die Kappe klippt in eine Endposition beim schliessen und
hat ein kleines Spiel von wenigen zehntel Millimetern (fuehlbar).Die
Oberflaeche selbst ist etwas reliefartig ausgefuehrt and fasst
sich angenehm an. Die goldenen Schriftzeichen und die beiden
Masken sind mit Farbe ausgelegt. Die handwerkliche
Ausfuehrung darf als gelungen und Meisterhaft bezeichnet
werden. An beiden Enden sind blaue Steine oder Glas eingelegt.
Der Klipp ist mit einem angedeutetem Schuppenmuster
und einem Kopf (wahrscheinlich Schlange, obwohl ungewoehnlich
fuer China) sowie der "Duke" Krone gepraegt. Es
ist elastisch, wirkt aber nicht als ob er dauend weit geoeffnet werden darf.
Die Schriftzeichen selbst auf der Kappe erzaehlen etwas, aber bleiben fuer
einen Europaer wie mich leider unverstaendlich.
Die Schreibprobe war etwas kompliziert. Nach dem Auffuellen des Konverters ging
erst mal gar nichts. Die Feder wirkt sehr weich und will konzentriert gehalten
werden. Augenscheinlich ist kein Iridiumpoint auf der Spitze. Wenn man das
Schreibgeraet zu locker haelt, spreizt sich die Feder sichtbar auf. Die
erste halbe Stunde war das Geraet nicht zum Schreiben zu bewegen. Ich hatte
innerlich bereits aufgegeben
und wollte morgen einen Umtausch vornehmen.
Beim Editieren der Fotos habe ich nochmal probiert und
siehe da, jetzt ging es. Die Federstaerke wuerde ich als
M oder groesser einstufen. Es kommt doch ein recht starker
Tintenfluss zu Stande, was aber sicher auch etwas am
Papier liegt. Durch die weiche Feder kann
man aber auch nicht so viel variieren. Es macht aber Spass,
damit zu schreiben.